Reinkarnationsarbeit und Clearings

 

Guten Tag und herzlich willkommen zum Vortrag über Reinkarnationsarbeit.
Mein Name ist Markus Euler ich habe 1990 eine Ausbildung zum Reinkarnationstherapeuten nach Moris Netherton und im Jahre 1993 eine Ausbildung in Reinkarnationsarbeit und Clearings nach Rhea Powers gemacht.

Ich werde Ihnen heute Abend ein wenig über die Erfahrungen, die ich und andere Rückführer in ihrer Arbeit gemacht haben, berichten. Ich werde darüber sprechen was die Arbeit ist, welche Ergebnisse sie produziert und wie sie abläuft.

(In meinem letzten Vortrag habe ich ihnen schon berichtet, wie weit verbreitet der Reinkarnationsglauben ist und welche Beweise man dafür anführen kann.)

Bevor ich damit beginne will ich noch ein wenig Zeit dem Gedanken widmen wie sie dem was ich sage zuhören können.
Sie können zum Beispiel so zuhören, dass sie sich immer wieder sagen, dass glaub ich nicht, dass kann nicht sein, dass hier passt nicht zusammen usw. usf.
Oder sie können so zuhören ja das ist ja alles ganz interessant, dass ist ja ganz nett, das könnte was für anderes sein.
Oder Sie können zuhören indem sie immer wieder für sich die Frage stellen, ist das etwas für mich, kann ich damit etwas anfangen, passt das zu mir usw. usf.
Sie können es sich sicher vorstellen, ich lade sie ein auf die letzte genannte Art und Weise zuzuhören, seien sie ruhig kritisch und hinterfragen sie meine Aussagen, aber überprüfen sie immer an Hand ihrer Eigenen Interessen.

Heute will ich Ihnen einen Einblick gewähren in die Möglichkeiten, wie man mit diesen Erkenntnissen arbeiten kann. Dazu muß ich ihnen zunächst erklären, wie die ganze Arbeit vor sich geht.
Zunächst einmal sollte man in frühere Leben immer nur mit einem Thema mit einem Ziel schauen. Sie gehen ja auch nicht in den Bahnhof und sagen für 50,-- Euro grad aus. Von dieser Regel, erst ein Thema zu bestimmen, weiche ich nur dann ab, wenn es für den Klienten das erste mal ist und er sich erst mit der Umständen vertraut machen muß, daß heißt noch keine Trance-Erfahrung hat. Wenn er allerdings damit kommt, das er keine früheren Leben erfahren kann, könnte das Thema lauten:

 

Ich gehe zurück in das Leben, in dem die Ursache dafür liegt, daß ich keine vergangenen Leben erfahren kann.


So oder so ählich sehen die Formulierungen aus, die man macht. Themen können sein Wutanfälle bis Rückenschmerzen eben alles was man an körperlichen oder seelischen Schäden aus dem Weg räumen will. Auch die karmischen Beziehung zu bestimmten Persönlichkeiten im jetzigen Leben können Thema sein, vielleicht auch die Probleme mit dem anderen Geschlecht. Wenn man also gemeinsam mit dem Führer auf der Reise in die Vergangenheit ein Thema gefunden hat geht man weiter.

Sie müssen sich vorstellen, sie liegen entspannt auf einer Couch und ihr Rückführer spricht sie in eine Trance. Das heißt er führt sie durch einen Prozeß an dessen Ende sie ganz entspannt sind, bereit tiefer in sich hinein zu schauen als im Wachzustand. Ich bevorzuge mittlerweile den von Rhea Powers entwickelten Prozeß der goldenen Flüssigkeit. Darin stellen sie sich vor in einem nach ihren Wünschen eingerichteten Raum zu sein, sich dort einen Platz zu finden an dem sie sich hinlegen, dort stellen sie sich dann vor wie von ihren Fußzehen an eine goldene Flüssigkeit in ihren Körper einströmt durch ihre Beine in ihr Becken bis in ihren Oberkörper, bis schließlich ihr ganzer Körper von dieser Flüssigkeit ausgefüllt ist. Auf diese Weise bringen sie Entspannung in jeden Teil ihres Körpers. Wenn dieser Prozeß abgeschloßen ist, fordere ich sie auf in ihrer Phantasie, in dem von ihnen geschaffenen Raum wieder aufzustehen und sich eine Tür vorzustellen, die aus diesem Raum hinausführt. Dann schicke ich sie durch diese Tür hindurch. Auf der anderen Seite sind sie von einem farbigen Nebel umgeben, schauen sie welche Farbe der Nebel hat. Sie stehen auf einer Brücke die auf einer Plattform endet. Gehen sie bis zum Ende der Plattform und wenn sie dort sind geben sie mir ein Zeichen. Dann fordere ich sie auf das Thema, das sie gewählt haben noch einmal zu wiederholen, worauf sie dann von der Plattform herunter in ein früheres Leben steigen.
Der Satz dazu lautet:

Tritt von der Plattform herunter in ein früheres Leben, schaue auf deine Füße, und sage mir was du siehst.


Hier sieht man schon, wenn jemand Blokaden hat und nicht in ein anderes Leben kommen kann oder will. So hatte ich schon einmal einen Fall, in welchen sich meine Klientin die Plattform mit einem Gitter rundherum vorgestellt hat. Eine andere empfand die Brücke als steil und konnt nicht zu Palttform gelangen, nahm sogar noch eine Wesenheit war, die ihr im Nacken saß. Hier ist dann die Kreativität des Reiseführers gefragt. Es ist nicht damit getan, daß man dann die Klientinnen einfach auffordert sich etwas anderes vorzustellen, aber man muß ihnen vermitteln, daß sie die Macht haben etwas zu verändern. Es geht einfach darum an die Sache spielerisch heranzugehen und die KlientInnen entspannt an die Erlebnisse heranzuführen. In den beiden geschilderten Fällen ist mir übrigens die Rückführung geglückt. Bei der Klientin mit dem Gitter indem ich sie aufforderte sich eine Tür vorzustellen, durch die sie in ihr früheres Leben treten konnte. Die Andere verlies schliesslich ganz plötzlich ihre Brücke und fand sich im Wald wieder und wir machten dort den Prozeß weiter.
Der weitere Prozess ist so etwas wie ein Frage und Antwort-Spiel. Wichtig ist hierbei, dass der Führer keine Sugestiv-Fragen stellt. Welche anderen Leute sind da noch ? Geht zum Beispiel davon aus das noch mehrere Andere zugegen sind. Es kann allerdings sein das der Klient völlig allein ist. Würde man die Frage -Sind da noch andere Menschen ?- formulieren, so hat der Klient viel mehr Raum wirklich zu schauen was Sache ist.

Ich frage meist nur

Was geschieht weiter? Was ist dann? Was passiert? etc.


In diesem Frage und Antwort-Spiel entwickelt sich das ganze vergangene Leben. Es mag dabei Phasen geben, in welchen der Klient viel redet ohne gefragt zu werden. Und andere in welchen der Reiseführer den Klienten durch dauerndes Nachfragen "bei der Stange halten" muß.

Es kommt manchmal vor, daß der Klient abhebt und nicht mehr von früheren Leben, sondern von anderen Dimensionen berichtet, schlimmstenfalls kann der Klient Probleme beim Wiedereintritt in seinen Körper haben.

Dieser Gefahr kann man aber durch zusätzliche Imaginationen am Anfang der Sitzung vorbeugen. Man verhakt und verwurzelt den Geistkörper dann gleichsam im Hier und Jetzt.
So verschieden wie der Klient in der Einstieg bzw. Ausstiegsphase sein kann, so verschieden sind auch die Berichte über die früheren Leben Bzw. das was Klienten wahrnehmen. Die Empfindungen über die früheren Leben können nämlich gleichsam auf den verschiedenen Wahrnehmungskanälen aufgenommen werden. So wie im Leben gemäß dem NLP es verschiedene Typen gibt, so gibt es auch was das wahrnehmen früherer Leben angeht bevorzugte Wahrnehmungen. Der erste Typ wäre der Visuelle er sieht in seiner Trance einen inneren Film vor seinem geistigen Auge ablaufen. Ein Freund der zweifelsfrei zu diesem Wahrnehmungstypus zählt, sagte einmal es sei bei ihm so etwas wie Kino nur besser und er wäre unmittelbar in die Handlung eingebunden. Dann gibt es Menschen, die man als Auditiv bezeichnet sie nehmen alles mehr über das wahr was sie hören. Wenn der Visuelle auf seine Füße schaut und tatsächlich schwarze Stiefel sieht, könnte der auditive die Worte "schwarze Stiefel" hören und so über den selben Sachverhalt informiert sein. Ein völlig anderer und in Rückführungen eher seltener Typ ist der kinestätische er nimmt über Bewegung und Berührung wahr. So könnte er vielleicht das Leder der Stiefel auf seinen Füßen spüren, wenn wir das Beispiel von vorhin wieder aufgreifen wollen. Der vierte und letzte Typus hat Wahrnehmungen in Form von Ahnungen. Er sieht weder noch hört oder fühlt die Dinge die sich um ihn herum abspielen, und doch weiß er ziemlich genau wie es ist, weil es eben nicht anders sein kann. Dieser letzte Typ ist weitverbreitet und ich gehöre ihm selbst an. Innerhalb dieser Wahrnehmungen tauchen von den Klienten dieses Typs immer wieder Fragen auf. Stimmt das denn was ich da vermute ? Ich habe ja gar nichts richtig gesehen und auch nichts gespürt. So machen sie es sich aber selbst unnötig schwer. Es geht hier vielmehr darum, das was sie wirklich Empfinden zuzulassen und ihrer inneren Stimme die da ja quasi spricht zu vertrauen. Dann können sich interessanterweise auch Wahrnehmungen des anderen Typs einstellen.

Überhaupt muß man sagen, dass von jedem Typ eher Mischformen vorkommen keiner sieht, hört, fühlt oder ahnt nur und mit allen Typen können körperliche Empfindungen einher gehen. Nach einer meiner ersten Rückführungen, in welcher ich wahre Muskelkrämpfe wiedererlebte, hatte ich richtigen Muskelkater.
Nun haben wir ein wenig darüber gehört, wie der Ablauf von einer Rückführung aussieht.

Wie aber und wodurch wirkt sie? Was bewirkt sie?
Laut Harald Wiesendanger kann man mit Reinkarnationstherapie nahezu allen physischen und psyschichen Leiden “beikommen”. Besonders erfolgreich wurden Allergien und Phobien damit bekämpft.
Aber wodurch nun wirkt die Arbeit ? Nun zum einen werden hier in diesem oder in anderen Leben nicht ausgelebte Gefühle präsent und können in der Trance freier zum Ausdruck gebracht werden. Ich zum Beispiel weine sehr oft und intensiv in Rückführungen. Das war manchmal ein Problem für meine Freundin, die sich dann immer beherrschen mußte mich nicht zu trösten oder mitzuheulen. Es ist auch, wenn ich von irgendwelchen traurigen Erlebenissen berichte kein wirkliches Drama, im Gegenteil die ganze Heulerei befreit ungemein. Es ist wie ein geistiges Entschlacken. Und tatsächlich die Gefühle und Blockaden -durch die Rückführung vor Augen geführt- verabschieden sich bald auf nimmer wiedersehen.

Ich habe hier ein Tonbeispiel mitgebracht um einmal zu unterstreichen wie intensiv die Gefühle sein können, die bei einer Sitzung freigesetzt werden.

Link folgt



So gesehen funktioniert die Reinkarnationstherapie wie die Psychoanalyse. Nur das diese über die jetztige Geburt hinausgeht und die Gründe für Blockaden und Krankheiten nicht nur in der Kindheit sucht, sondern sie auch in früheren Leben findet. Die entscheidenden Sätze, die ich am Ende der Sitzung mit dem Klienten immer wieder durchgehe sind: Ich löse mich aus allen Karmischen Verflechtungen. Ich bin frei neu zu wählen.

Es ist immens wichtig, sich dieses nocheinmal zu vergegenwärtigen, denn so viele Leiden in diesem Leben kommen aus einer mißverstandenen Erfahrung in vorangegangenen Leben. Ein Mann der sich in diesem Leben zum Beispiel nicht traut Verantwortung zu übernehmen, mag im letzten Leben die Erfahrung gemacht haben als Heerführer seine Soldaten in einer Hinterhalt geführt zu haben, den er nicht erkannte. In dieser Situation mag er entschieden haben: Ich werde nie wieder führen. Ich werde nie wieder Verantwortung übernehmen.
Wenn er nun die Möglichkeit hat, sich dieses -ihm unbewußte- Geschehen zunächst zu Bewußtsein zu bringen und es als Ursache seiner Hemmung zu erkennen, so bekommt er darauf die Möglichkeit, die Situation von einer höheren Warte aus anzuschauen und kann dann erkennen, daß alle Soldaten, die gefallen sind gewählt haben diese Erfahrung zu machen und er keinen Fehler gemacht hat.
Rhea Powers sagt einmal: Es gibt keine Opfer in Gottes Universum.

Es gibt niemanden der nicht die schlechten Erfahrungen. die er macht, selbst gewählt bzw. sich sogar selbst kreiert hat. Dazu muß man sagen, dass von der Warte, die man während der Rückführung einnehmen kann aus gesehen es überhaupt keine schlechten und guten Erfahrungen gibt, sondern nur Gleichwertige, die unseren persönlichen Wachstumsprozeß voranbringen.
Mehr noch, es sind immer die abgelehnten Anteile unserer Persönlichkeit, die wir nicht verdrängen können, weil sie durch die verschiedenen Leben immer wieder auftauchen.
Lassen sie mich am Ende des ersten Teils noch etwas über die Unterscheidung, die ich gerne machen würde zwischen Reinkarnationsarbeit und Reinkarnationstherapie sagen. Therapie ist in dieser, wie wahrscheinlich in jedem anderen Zusammenhang auch ein Begriff den man mit Krankheiten in Verbindung bringt. Und tatsächlich ist es möglich etliche psychische und auch einige körperliche Leiden zu heilen. Aber man kann die Arbeit auch in ganz anderer Richtung verwenden, nämlich um alte Fähigkeiten wieder aufzubauen. In einem Buch über Chakraenergie laß ich einmal davon, daß eine der beiden Autorinnen ihre Fähigkeit zu indischen Tempeltänzen wiederbelebte und dann in diesen längst vergessenen Schritten bald Tanzunterricht gab. Mir selbst eröffnete eine Rückführung eine völlig neue Beziehung zu Kindern, weil ich mich dort als liebenden Vater erlebte.

 

Ich möchte jetzt 20 Minuten Pause machen nach der Pause spreche ich dann noch über eine Besonderheit der Powersarbeit das Clearing, dazu gibt es eine Bibelstelle und ein Hörbeispiel. sowie zum Abschluß noch eine kurze geführte Meditation mit einer Reise zum geistigen Führer.



Clearing ist eine von Rhea Powers erfundene Technik, um fremde Seelen aus den falschen Körpern herauszuholen.
Wie kommen die da aber hinein ? Und passiert dies öfters ?
Nach den Erfahrungen von Rhea haben 90% der Menschen 2-3 oder mehr fremde Seelen in sich. In der Hauptsache handelt es sich dabei um erdgebundene Seelen. Das sind Seelen die den Übergang ins Jenseits nicht “geschafft” haben. Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass Sterben eine so furchtbar schwere Sache sei, schließlich machen es Menschen ja seit tausenden von Jahren, ich möchte in diesem Zusammenhang nur an verschiedene indianische Sterberiten erinnern, die belegen, dass die Indianer in diesem Punkt vollkommen anderer Meinung zu sein scheinen. Ihre Auffassung (die ich übrigens teile) ist, daß das Sterben eine Kunst ist. Man kann auch an den vielen Fehlern, die uns beim Sterben in den letzten Jahrtausenden unterlaufen sind, erkennen, dass wir es doch nicht so gut beherrschen.

Ein Schnellkurs im Sterben:

Wie läuft das eigentlich ab beim Sterben ? Man kann das ja eigentlich nicht so gut üben, aber es gibt immerhin, wie ich in meinen ersten Vortrag schon angekündigt habe Berichte von Menschen, die von drüben wieder zurückgekehrt sind. An die kann man sich so ein bißchen halten. Beim Sterben ist es demnach ungefähr so. Zunächst mal verläßt man seinen Körper. Dann erscheint da so etwas wie ein Lichtstrahl von Himmel herab (das ist natürlich nicht wirklich vom Himmel, aber wie soll man eine andere Dimension sonst sprachlich darstellen), der wird immer breiter und breiter, bis es so etwas wird wie eine Autobahn aus Licht ins Licht. Die kann man nehmen oder aber ...und jetzt kommts... man kann sie auch verpassen.
Wer den Film “Ghost - eine Nachricht von Sam” gesehen hat, kann sich das ungefähr so vorstellen, wie es dort dargestellt wurde. Ganz oben warten dann die erlösenden Engel die Elohin und nehmen einen mit ins nächste Sein.
Nun kann es aber, wie ja schon erwähnt vorkommen, dass man seine Autobahn in den Himmel verpaßt und obwohl es meines Wissen in der anderen Dimension keine Zeit gibt, so ist es bald nicht mehr möglich ins Licht zu gehen und damit seine diesseitige Existenz zu beenden. Im Gegenteil hängt man dann hier fest. Aber eben auch nicht ganz im hier, seinen Körper hat man ja schon verlassen. So hängt man dann zwischen den Dimensionen fest und kann auch nicht wieder den Weg ins Licht gehen. Dazu würde man Hilfe von “außen” brauchen. Diese Hilfe stelle ich im Clearing zur Verfügung.
Es läuft im Grunde ähnlich ab wie eine Rückführung, nur das ich an dem Punkt, wo ich meinEn KlientIn normalerweise dazu auffordere in ein früheres Leben zurückzuschreiten, ich die Frage stelle, ob da noch jemand ist.
Meist meldet sich dann eine Stimme, die dann zunächst einmal zu benennen ist. Ein Name ist wichtig, damit man eine getrennte Identifikation von dem Klienten bekommt. Dann erklärt man ihm vorsichtig, dass er gestorben ist und sich in einem fremden Körper befindet. Manchmal genügt ein Hinweis, manchmal muß müssen die Seelen auch ihren eigenen Tod nocheinmal erleben oder erzählen um sich von dem Wirtskörper distanzieren zu können.


Du kannst alles erreichen was du willst ...
Es mag allerdings sein, dass du dich dafür anstrengen musst.

Last update: 29.3.2017