10 Tipps für eine glückliche Partnerschaft

1.       Betrachten sie nichts als selbstverständlich

2.       Machen ihrem Partner mal eine Freude

3.       Planen sie ihre Events für sie Beide

4.       Berücksichtigen sie kleine Unterschiede

5.       Nehmen sie sich mal Zeit für sich

6.       Lassen sie auch mal fünfe grade sein

7.       Hören sie mit den Ohren ihres Partners, besonders wenn der spricht

8.       Seien sie sie selbst

9.       Sinnlichkeit

10.  Arbeiten sie an ihrer Partnerschaft

ExtraTip

11.  Gestalten sie ihre Partnerschaft

Anhang Buchempfehlungen

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1.      Betrachten sie nichts als Selbstverständlich


Wenn man lange in Partnerschaft lebt, schleifen sich vielerlei Dinge ein. Wahrscheinlich ebenso viele Gute wie Schlechte. Man lernt sich kennen oder glaubt es zumindest. Und man nimmt bestimmte Dinge als selbstverständlich hin.

Mein dringender Rat an dieser Stelle:

Tun sie das nicht.

Egal um was es geht. Ob sie schon aufgehört haben zu hoffen, dass sich ihr Partner in bestimmter Hinsicht ändert oder ob sie sich an seine angenehme abendliche Fußmassage gewöhnt haben. Nichts von alledem sollten sie festlegen. Nicht durch bestimmte Vereinbarungen, aber auch nicht einfach so in ihrem Kopf. Ihre Partnerin bzw. ihr Partner soll doch die Möglichkeit haben sich zu entwickeln. Oder wollen sie ihm dieses Naturrecht nehmen?

Nichts, ich wiederhole es nochmals, weil es so wichtig ist, deswegen habe ich dieses Thema auch an den Anfang gestellt, absolut Gar nichts ist in einer Partnerschaft selbstverständlich. Genauso wenig, wie sie an den Punkten, die sie stören niemals die Hoffnung auf Besserung aufgeben dürfen, so dürfen sie keine noch so regelmäßige, noch so schöne Angewohnheit des Partners für selbstverständlich hinnehmen. Der Klarheit halber teile ich diese beiden Seiten jetzt noch einmal auf.

1. Die unangenehmen Angewohnheiten des Partners

Schauen wir uns einmal die Gewöhnung an die Angewohnheiten des Partners an, die uns stören.

Warum schauen sie irgendwann einfach darüber hinweg?

Weil sie ihn/sie so sehr lieben?

Frei nach dem Motto: ‘Liebe macht blind.’ Oder vielmehr weil sie sich nicht mehr mit dem konfrontieren wollen, was da vom Anderen auf sie zuströmt. Ist es vielleicht eher Faulheit, die uns hier zu einer Selbstverständlichkeit neigen lässt? Und drehen wir den ganzen Spieß doch einmal herum. Wie wäre es denn, wenn wir wüssten ihr/m passt etwas an uns nicht und er/sie geht einfach irgendwann darüber hinweg. Vielleicht taucht dann das Gefühl auf nicht ernst genommen zu werden. Vielleicht wollen wir ja selbst bestimmte Angewohnheiten loswerden und schaffen es nur einfach nicht alleine, wenn unser Partner uns nicht darin unterstützt.
Wie sollen wir es dann jemals schaffen? Haben sie darüber schon mal nachgedacht? Natürlich muss man differenzieren zwischen Angewohnheiten, die der andere auch ändern will und jenen, die ihm lieb und teuer sind. Aber wenn sie beide darin übereinstimmen, dass sie sich von bestimmt Marotten lösen wollen, dann wäre es sicherlich kein Liebesdienst, wenn sie den anderen dabei lassen. Meines Erachtens gibt es gewisse Angewohnheiten des Partners, die ganz sicher in die Kategorie gehören, die man nicht für selbstverständlich nehmen sollte.

Zum Beispiel Rauchen, oder eine andere Sucht. Da können sie sich dann fragen: Ist das überhaupt noch mein Partner oder eine Struktur, die von ihm Besitz ergriffen hat. Natürlich sollen sie ihren Partner nicht erziehen, es ist der Partner nicht das Kind, aber das ist eine dünne Grenze.

2. Die angenehmen Angewohnheiten des Partners

Und nun die guten geliebten Dinge, auch hier drehen wir die Sache einmal um.
Wie würden sie sich fühlen, wenn man ihre Liebesdienste nur selbstverständlich nimmt und nicht mehr für jede einzelne Aufmerksamkeit dankbar ist?

Genauso ergeht es ihrem Partner. Stellen sie sich vor, er massiert ihnen jeden Abend die Füße. Einen Abend macht er das dann nicht mehr. Dann strecken sie ihm wortlos ihre unteren Extremitäten hin. Er geht darauf nicht ein. Dann sind sie sauer, weil er das ja schließlich sonst die ganze Zeit gemacht hat. Wenn er ganz schlau ist, sagt er ihnen vielleicht, dass ihm die Anerkennung gefehlt hat. Aber viel wahrscheinlicher ist, dass er das selbst gar nicht weiß und es nur auf Grund eines komischen Bauchgefühls eingestellt hat. Vielleicht war er auch einfach zu gestresst genau an diesem Tag, wer weiß. Aber das Wichtigste ist, sie bekommen keine Fußmassage mehr und das wo sie das heute doch so dringend gebraucht hätten. Vielleicht wäre vorher eine kleine Aufmerksamkeit grade für die Dinge, die er oder sie gerade jeden Abend machen vorher angemessen gewesen und sie müssten nicht auf die Fußmassage verzichten, die sie doch gerade heute so dringend brauchen.

Ich kann es gar nicht oft genug sagen und ich habe es meiner Partnerin auch schon mehr als 1000-mal gesagt, es gibt keine Selbstverständlichkeiten. Selbstverständlichkeiten sind der Anfang von Ende von jeder Beziehung. Man richtet sich ein und bleibt vielleicht aus Selbstverständlichkeit zusammen. Aber von Glück und Lebendigkeit ist in dieser Beziehung bald keine Spur mehr.

Darin liegt der Schlüssel für ein ewiges Beisammen sein, dass jeder Tag neu, jeden Tag anders ist, eben nicht selbstverständlich, sondern weil sie sich jeden Tag, jede Stunde, jede Minute aufs neue dafür entscheiden, das es so ist.

 

 


 

Dies ist das erste Kapitel meines eBooks.

Ich sende ihnen das gesamte eBook gerne auf Anfrage zu.

 



Du kannst alles erreichen was du willst ...
Es mag allerdings sein, dass du dich dafür anstrengen musst.

Last update: 29.3.2017